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Wettbewerb in Robotik

Gelungener Auftakt in Schwäbisch Gmünd

Nein, die Abkürzung RGU steht hier nicht für Ringeisen-Gymnasium Ursberg, sondern für „Robotik-Gruppe Ursberg“. Im Kern im Oktober 2015 gegründet aus den drei dem Robotik-Einsteiger-Wahlkurs entwachsenen Ingenieuren Jean Jaques Fischer (10b), Kento Grüner (8c) und Christian Hack (8b). Unter der Leitung von Teamcoach Dr. Bernd Reinhard galt es dann, die erstmalige Teilnahme am Robotorwettbewerb der FLL vorzubereiten.

FIRST LEGO League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführen möchte und ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und sie frühzeitig für einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu motivieren. Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten wie echte Ingenieure innerhalb eines Teams an einem gemeinsamen Thema und sie planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, der eine knifflige Mission meistern soll. Sie haben die Möglichkeit, wertvolle und praktische Erfahrungen in der Arbeit mit komplexen Technologien zu sammeln und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern - und das alles mit einer Menge Spaß und Fantasie! (Zitate von der Internetseite)

Die Trainingsmaterialien mussten besorgt und aufgebaut werden, den Spieltisch fertigte die Schreinerei des Werks an und der große Physik-Übungssaal verwandelte sich schließlich zu einem kleinen Robotor-Mekka. Zu Beginn einmal pro Woche – in der heißen Phase dann täglich auch bis spät am Abend – wurde an Ideen zur Bewältigung ausgewählter Aufgaben und deren Umsetzung in Programme getüftelt. Gemäß dem Motto Trash Trek orientierten sich die Aufgaben an der Thematik der Mülltrennung und Entsorgung: Modellhaft sollten in der Lego-Welt auf dem Roboter-Spielfeld beispielsweise Häuser eingerissen und die Reststoffe sortiert werden, biologisch gewonnenes Methan musste dorthin transportiert werden, wo es benötigt wird, und Arbeiter sollten vom autark agierenden Roboter zur Einsatzstelle gebracht werden. In der Schlussphase (Januar 2016) waren die beiden RGU-Roboter Peter und Uschi so weit entwickelt und programmiert, dass sie vier bis fünf Aufgaben mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erfolgreich erledigten.

Das Team wurde zudem ergänzt durch eine sechsköpfige Forschergruppe (Naomi Camenzuli 9c, Bastian Holzmann 9c, Jakob Kriener 9c, Manuel Schiegg 9a, Jennifer Schuster 9b, Uta Sirch 9b), deren Wettbewerbsaufgabe darin bestand, eine Idee zum nachhaltigen Umgang mit Abfallstoffen zu entwickeln und diese am Wettbewerbstag live in einer fünfminütigen Präsentation darzustellen. An vielen Nachmittagen entstand ein kleines Theaterstück, welches die Idee spielerisch wiedergab, menschliche Ressourcen im Niedriglohnbereich zu nutzen um mobile Einsatzteams zu bilden, die dorthin kommen, wo temporär große Mengen an Müll anfallen, z.B. bei großen Musik-Festivals. Voller Spannung ging es am 15.01.2016 morgens um 7.00 Uhr ab nach Schwäbisch Gmünd – passgenau zum einzigen Wintereinbruch dieses Winters! Die RGU erlebte dort mit acht anderen Teams einen tollen Wettkampftag mit Erfolgen, Fehlversuchen, Unfällen, Pizza, sportlicher Stimmung und jeder Menge besonderer Erfahrungen. Hervorzuheben ist der dritte Platz in der Tageskategorie Roboter-Design. Als lustigste Erinnerung dürfte der Gruppenauftrag in Erinnerung bleiben: Der forderte, einen Meterstab, der auf den Fingern aller liegt, möglichst weit herab zu senken – ohne dass dabei auch nur ein Teilnehmer den Kontakt zum Meterstab verliert. Insgesamt belegte die RGU den sechsten Rang – für völlig unerfahrene Erstteilnehmer ein achtbarer Erfolg! Die gute Stimmung im Team fand auch keinen Abbruch, als der andauernde Wintereinbruch zu einer knapp sechsstündigen Heimreise führte. Ein toller Tag, Chips und Gesang hielten alle bei Laune – obwohl die völlige Blockade einer Straße dazu führte, dass drei Stunden nach der Abfahrt wieder das Ortsschild von Schwäbisch Gmünd zu sehen war ...

Dr. Bernd Reinhard

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